Das Auge des Besitzers ist der beste Dünger.

Gaius Plinius Secundus, 23 - 79 n. Chr.

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Grillo

Nino Barracos Grillo ist eine Neuinterpretation des Weines, wie er in Marsala produziert wurde, bevor die Briten den Marsala erfanden; der gleiche Wein, wie er traditionell auch heute noch auf den Sonntagstischen der Bauern steht. Die Trauben stammen aus einem Weinberg, der vor 30 Jahren auf einer Sanddüne, nur einen Kilometer vom Meer entfernt, angelegt wurde. Nino erntet Ende August, wenn die Trauben für ein paar Tage ein empfindliches Gleichgewicht zwischen Säure und Zuckergehalt erreichen.

Im Keller werden die Trauben nach einer kurzen Maischegärung in einer handbetriebenen Spindelpresse zart zerdrückt, um nur den wertvollsten Teil des Saftes weiterzuverwenden. Die alkoholische Gärung setzt spontan ein, in Gang gehalten nur von den wilden Hefen, die auf den Traubenschalen leben. Der Wein bleibt bis zum Mai im Stahltank und wird dann in die Flaschen abgefüllt, ohne Klärung, Filterung oder Weinsteinstabilisierung.

Das Ergebnis ist ein Wein mit beherrschenden tertiären Aromen (Zitronat, Bittermandel, sehr fruchtig und mineralisch), der keine Kompromisse eingeht. Der sortentypische Charakter drückt sich in der Pseudo-Fettigkeit des Grillo aus.


Auszeichnungen

Grillo 2009



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Datenblatt

Etikett

www.vinibarraco.it


Vom selben Produzenten

> Catarratto

> Zibibbo

> Nero d’Avola

> Pignatello

> Milocca

Herkunftsbezeichnung

Bianco IGT Sicilia

Lage des Weinbergs

Vigna Riina Vecchia, Marsala

Rebsorten

Grillo 100%

Reberziehung

Spalier, 2.800 Pflanzen pro Hektar

Alter des Weinbergs

30 Jahre

Höhe

10 m ü.d.M.

Böden

Rote Erde, bedeckt von Dünensand

Herstellung

Handlese, Gärung auf den Schalen für 2 Tage unter ausschließlichem Einsatz von wilden Hefen bei Temperaturen zwischen 25 °C und 30 °C. Keine malolaktische Gärung. Keine Schönung oder Filterung.

Ausbau

9 Monate im Stahltank

Reifung

5 Monate in der Flasche

Abgefüllte Flaschen

3.000 (Jahrgang 2008)

Beschreibung

Auge: intensiv goldgelb.

Nase: reife Aprikosen, Andeutungen von ZItrusfrüchten, Kalk, Anchovis, sehr mineralisch.

Zunge: fruchtig, mit Jod-Noten.

Alkoholgehalt

14,5%